MangaWenn man sich für Männer interessiert, bekommt man gleich zwei

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Trotz aller Hürden für die Liebe ist das Happy End immer in Sicht: Ausschnitt aus „BL is Magic! Extra Spells“ von Oroken.
Trotz aller Hürden für die Liebe ist das Happy End immer in Sicht: Ausschnitt aus „BL is Magic! Extra Spells“ von Oroken. BL is Magic (C) Oroken, Carlsen Verlag

Das Manga-Genre Boys Love erzählt schwule Liebesgeschichten, gerne explizit. Es begeistert auch in Deutschland viele Leser – vor allem aber Leserinnen. Über den Erfolg von Storys, in denen Frauen nicht vorkommen.

Von Monika Rathmann

Als Toru ihren ersten Boys-Love-Manga liest, ist sie mitten in den Abiturvorbereitungen. Die Serie, die sie fesselt, ist „Zetsuai“ der japanischen Zeichnerin Minami Ozaki, in der der erfolgreiche Rockstar Koji sich in den jungen Fußballer Takuto verliebt – in der Annahme, dass der eine Frau ist. Man könnte annehmen, dass die Geschichte tragisch endet, als das Missverständnis aufgedeckt wird. Nicht bei Boys Love: Koji und Takuto bleiben ein Paar, ungeachtet der gesellschaftlichen Erwartungen. Ihre Beziehung füllt insgesamt fünf Bände.

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