Iran„Es geht den Menschen ums Überleben“

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„Sowie mein neuer Film fertig ist, fliege ich zurück“: die iranische Regisseurin Mahnaz Mohammadi.
„Sowie mein neuer Film fertig ist, fliege ich zurück“: die iranische Regisseurin Mahnaz Mohammadi. (Foto: Andreas Rentz/Getty Images for ZFF)

Fünf- oder sechsmal saß Mahnaz Mohammadi in Iran wegen ihres Aktivismus im Gefängnis. Nun verfolgt die Regisseurin den Aufstand gegen das Mullah-Regime aus Berlin – und ist sich sicher, dass entscheidende Tage angebrochen sind.

Interview von Johanna Adorján

Das Interview mit der iranischen Regisseurin und Menschenrechtlerin Mahnaz Mohammadi findet bei ihr zu Hause statt. Die 51-jährige, deren Dokumentarfilme und Spielfilme die Situation von Frauen in Iran zum Thema haben, darunter der preisgekrönte „Sohn-Mutter“ (2019), wurde in Iran mehrmals verhaftet und saß für ihre Überzeugungen teilweise monatelang in Einzelhaft in Teherans Evin-Gefängnis. Heute wohnt sie im Westteil Berlins. Sie serviert Tee und Kuchen. Eigentlich hätte sie Ranginak anbieten wollen, sagt sie, eine persische Spezialität, in der Datteln die Hauptrolle spielen, doch im Supermarkt bei ihr um die Ecke gab es gerade keine Datteln. Etwa wegen der aktuellen Situation in Iran? So schnell brechen die Lieferketten des Welthandels wahrscheinlich nicht zusammen – aber schon sind wir mitten im Thema.

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In der BBC verkündete Schauspielerin Taraneh Alidoosti, nie wieder Schleier tragen zu wollen – der Film wird millionenfach gesehen und mobilisiert den Widerstand. Auch, weil die Medien des Regimes vor Wut schäumen.

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