Salzburger FestspieleDie Lady tankt Super

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Ein Paar, kurz auf dem Höhepunkt der Macht: Asmik Grigorian (Lady Macbeth) und Vladislav Sulimsky (Macbeth).
Ein Paar, kurz auf dem Höhepunkt der Macht: Asmik Grigorian (Lady Macbeth) und Vladislav Sulimsky (Macbeth).
Ruth Walz

Die grandiose Asmik Grigorian brilliert in Verdis „Macbeth“ bei den Salzburger Festspielen.

Von Egbert Tholl

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Lange bevor Asmik Grigorian an diesem Abend ihren ersten Ton singt, beweist sie, weshalb sie seit einigen Jahren eine der gefragtesten Sängerdarstellerinnen der Opernwelt ist. Es ist die Wiederaufnahme von Verdis „Macbeth“, der hier vor zwei Jahren herauskam, Grigorian singt und spielt darin die Lady. Krzysztof Warlikowskis Inszenierung ist ein hochpoliertes Tableau von allen möglichen tiefenpsychologischen Deutungsmöglichkeiten, von vielen Assoziationsangeboten, die teilweise gleichzeitig stattfinden. Denen mitunter also nicht ganz leicht zu folgen ist. Und in der Mitte dieser szenischen Motive ist ein Mensch. Die Lady. Asmik Grigorian. Allein an ihr erzählt sich die ganze Geschichte.

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