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Londoner Kultur in der Krise:Der letzte Vorhang

FILE PHOTO: The outbreak of the coronavirus disease (COVID-19), in London

Die Royal Albert Hall in London. Das Konzert- und Veranstaltungshaus wird in diesem Jahr 150 Jahre alt und plante eine Reihe von Events zu dem Jubiläum. Derzeit sieht es so aus, als könnten sie trotz der Pandemie stattfinden.

(Foto: REUTERS)

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in London Tausende Jobs im Kulturbereich verloren gegangen. Manche Museen und Theater werden wahrscheinlich gar nicht mehr aufmachen.

Von Alexander Menden

Das Florence-Nightingale-Museum ist eher ein Geheimtipp unter den Attraktionen Londons. Dabei liegt es im Herzen der Stadt, in einem Trakt des St. Thomas' Hospital am südlichen Themseufer, direkt gegenüber der Houses of Parliament. Ein paar Stockwerke höher wurde Premierminister Boris Johnson im vergangenen Jahr nach seiner Corona-Infektion behandelt. Das Museum stellt die Arbeit und das Vermächtnis einer der Begründerinnen der modernen Krankenpflege vor. Nach ihr wurde das "Nightingale Hospital" benannt, eine temporäre Einrichtung mit einer Kapazität von 4000 Betten auf dem Excel-Ausstellungsgelände im Osten Londons, die vom April 2020 an als Überlaufstation für die Behandlung kritisch kranker Covid-Patienten fungierte.

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