Pop nach Corona:Zähle nicht auf deine Fans

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Wer ein breites Publikum hat, versammelt in dem wohl ein breites Meinungsspektrum. Helene Fischer will nicht länger nur drüberstehen und positioniert sich gegen Rechtsextremismus. (Foto: Andreas Rentz/Getty Images)

Nach der Pandemie geht es der Konzertbranche wieder prächtig? Leider nein. Über einen Markt, auf dem das Überangebot aus drei Jahren auf extrem gebremste Nachfrage trifft.

Von Jakob Biazza

Klar, Rammstein. Münchner Olympiastadion viermal ausverkauft, in ungefähr zweieinhalb Minuten. 240 000 Zuschauer, zusammengebrochene Ticket-Server. Vermutlich wäre noch mehr gegangen. P!nk funktioniert offenbar auch noch wunderbar, genau wie Blackpink. Red Hot Chili Peppers, Coldplay: blühendstes Leben. Helene, Robbie, Harry, Ed: Nachfrage immens. Bei Taylor Swift mussten sie gerade den US-Vorverkauf stoppen - zu viele Menschen wollten Karten. Auf Twitter schrieb der Veranstalter von einer "historisch beispiellosen" Nachfrage und wer deswegen jetzt meint, der Teufel scheiße eben auch fürderhin auf den größten Haufen, der hat natürlich recht.

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