Liu-Xiaodong-Ausstellung in Düsseldorf:Weder glücklich noch unglücklich

Düsseldorf feiert den chinesischen Maler Liu Xiaodong mit einer großen Retrospektive. Doch für den westlichen Besucher ist seine Kunst der Subtilität kaum zu entschlüsseln.

Von Jan Kedves

Lange war es erstaunlich ruhig um die Ausstellung von Liu Xiaodong in Düsseldorf. Was verwundert, denn der 1963 in der nordöstlichen Provinz Liaoning geborene Maler gehört zu den erfolgreichsten und am höchsten gehandelten Künstlern Chinas, und "Langsame Heimkehr" ist seine erste Retrospektive, nicht allein in Deutschland, sondern weltweit. Könnte es sein, dass man in Deutschland eben einen anderen chinesischen Künstler sehr mag, den Dissidenten Ai Weiwei, der nach Jahren der Drangsalierung und Inhaftierung in China eine neue, vorläufige Heimat für sich und seine Familie in Berlin gefunden hat? Ist neben ihm medial nur wenig Platz?

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