LiteraturEine Million Euro für ein Buch? Ja, bitte

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Die argentinische Schriftstellerin Samanta Schweblin  gewinnt den „Premio Aena“ für ihren Roman „Das gute Übel“.
Die argentinische Schriftstellerin Samanta Schweblin  gewinnt den „Premio Aena“ für ihren Roman „Das gute Übel“. Kike Rincón/dpa

Der spanische Flughafenbetreiber Aena zeichnet einen Roman mit einer ungewöhnlich hohen Summe aus. Ist das unanständig? Im Gegenteil: Woran sich deutsche Unternehmen und reiche Kunstliebhaber ein Beispiel nehmen könnten.

Von Christiane Lutz

In Spanien wurde jüngst der mit einer Million Euro dotierte „Premio Aena de Narrativa Hispanoamericana“ verliehen, der Aena-Preis für hispanoamerikanische Literatur. Nie gehört? Vielleicht sind Sie aber schon mal nach Spanien geflogen und Ihnen ist das Wort „Aena“ am Flughafen in Barcelona aufgefallen? Aena ist ein weltweit agierender, spanischer Flughafenbetreiber, eine sich mehrheitlich in Staatsbesitz befindliche Aktiengesellschaft. Und jetzt, etwas überraschend, auch aktiv im Bereich der Literaturförderung.

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