Literaturnobelpreis für Bob Dylan:All Along the Watchtower

Der Wind heult durch die Wüste und kündet vom Untergang Babylons. In "All Along the Watchtower" offenbart Dylan biblische Einflüsse.

Von Julian Dörr, Sabrina Ebitsch, Sascha Goldhofer, Monika Link, Martina Schories

Wie auch schon in "Desolation Row" entwirft Dylan auf "All Along the Watchtower" ein düsteres Panorama. Nur ist der irrlichternde Karneval hier, zwei Jahre später, einer kargen Endzeit-Vision voller alttestamentarischer Bezüge gewichen. Der Wind heult durch die Wüstenlandschaft und kündet vom Untergang Babylons. Eine Zeitenwende, wie sie Dylan 1967 auch selbst erlebt: Nach einem Motorradunfall hat er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, um zusammen mit The Band in einem Keller in der Nähe von Woodstock die Mythen Amerikas zu ergründen. Auf seiner Suche begegnet Dylan immer öfter religiösen Themen.

Um den Song anzuhören, loggen Sie sich bitte in Spotify ein:

Bob Dylan: "Mr. Tambourine Man" (klicken Sie auf die Grafik, um den Song zu öffnen):

Bob Dylan: "Desolation Row" (klicken Sie auf die Grafik, um den Song zu öffnen):

Bob Dylan: "Idiot Wind" (klicken Sie auf die Grafik, um den Song zu öffnen):

Bob Dylan: "Ain't Talkin'" (klicken Sie auf die Grafik, um den Song zu öffnen):

© SZ.de/doer/sebi
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