PolenZu Gast bei einer Furchtlosen

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Auf dem Literaturfest liest Olga Tokarczuk aus ihrem neuen Roman. Es geht um die deutsch-polnische Geschichte, um Vertriebene und Neusiedler, in Polen hochbrisante Themen.
Auf dem Literaturfest liest Olga Tokarczuk aus ihrem neuen Roman. Es geht um die deutsch-polnische Geschichte, um Vertriebene und Neusiedler, in Polen hochbrisante Themen. Viktoria Großmann

Jeden Sommer lädt die polnische Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk zum Festival nach Schlesien ein. Aber geht es da wirklich nur um Bücher?  Ein Besuch.

Von Viktoria Großmann, Ścinawka

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Irgendwann werden die Straßen schmaler, die Ortschaften kleiner und verwinkelter. Dann fehlen sie ganz, und es gibt nur noch Wald und Serpentinen. Durch Schlesien geht es hinein ins Sudetengebirge am südwestlichen Rand Polens. Gut zwei Stunden von Breslau entfernt steigt man aus dem Auto, an einem Gutshof mit Schlösschen und Kapelle, das Gelände halb saniert, halb baufällig. An diesem Ort treffen sich jeden Sommer Buch- und Literaturbegeisterte. Vor allem Fans der Schriftstellerin Olga Tokarczuk, die 2019 den Literaturnobelpreis erhielt. Sie lebt in dieser Gegend. Als 2015 alles anfing mit diesen Treffen, lud sie die Gäste einfach auf ihre Terrasse ein. Seitdem wächst das Festival von Jahr zu Jahr. Góry Literatury heißt es, etwas frei übersetzt: Höhen der Literatur.

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KI und Literatur
:Künstliche Exzellenz

Ein Buch über Wahrheit in Zeiten von KI enthält „synthetische Zitate“, auch Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk lässt sich beim Schreiben helfen. Beides löst Empörung aus – die Frage ist: Wie lange noch?

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

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