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Literatur:Von Flug und Fluch

Susanne Röckel, 1953 geboren, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in München. 1999 erhielt sie den Tukan-Preis, 2017 ein Arbeitsstipendium der Stadt München.

(Foto: Gerald von Foris)

Susanne Röckels vieldeutiger neuer Roman "Der Vogelgott"

Mit ausgebreiteten Schwingen taucht ein großer Vogel über einer Felskette auf. Und was für ein Vogel! "Die Schönheit seiner Gestalt, die Leichtigkeit und Eleganz seines schwebenden Fluges schlugen mich sofort in den Bann", notiert Konrad Weyde. Der Lehrer und passionierte Vogelkundler hat sich in ein entlegenes Bergdorf aufgemacht, um eines der majestätischen Tiere zu erlegen. Grimmige Dorfbewohner wollen ihn davon abhalten, drohen ihm Strafe an. Der Forscher jedoch will jagen, besitzen, Trophäen heimtragen. Und obwohl ihm dies gelingt, verfolgt ihn fortan doch ein düsterer Traum. Ein Traum, in dem er sich auf einmal mit den Augen des Vogels sieht - und die Lächerlichkeit seines Tuns erkennt, seine Schwäche, seine grundsätzliche Unterlegenheit.

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