Salman Rushdie – Zwei Jahre, acht Monate und 28 Nächte

In seinem neuen Roman "Zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte" plädiert Salman Rushdie für das Bündnis der Vernunft mit dem Wunderbaren - und warnt vor religiösem Fundamentalismus.

Auf drei Zeitebenen hat Rushdie seinen Roman angesiedelt. Im Mittelalter nimmt er seinen großen Anlauf, um dann über mehr als 800 Jahre hinweg in die nähere Zukunft zu springen, nach New York, das von einem großen verheerenden Sturm heimgesucht wird, dem Auftakt zu einem zwei Jahre, acht Monate und achtundzwanzig Nächte währenden "Kampf der Welten". In dem tragen die Dschinns des Schreckens und des Todes und die der Lust und des Lebens ihren Bürgerkrieg in der Sphäre der Menschen aus.

Lesen Sie hier die vollständige Rezension von SZ-Literaturkritiker Lothar Müller.

Bild: Verlag 14. Oktober 2015, 10:032015-10-14 10:03:09 © SZ.de/khil