Ilija Trojanow – Macht und Widerstand

Trojanow ist der bulgarischen Geschichte eng verbunden, die er über ein halbes Jahrhundert hinweg nachschreibt. Er ist1965 in Sofia geboren, seine Eltern flohen 1971 nach Deutschland und von dort weiter nach Kenia, wo der Vater als Ingenieur in Nairobi arbeitete. Erst Mitte der Achtzigerjahre kehrte Ilija Trojanow nach Deutschland zurück, doch Bulgarien hat er weiter im Reisegepäck.

Jahrelang hat er Material gesammelt für diesen Roman, in Archiven geforscht und ein eigenes Privatarchiv angelegt, mit zahlreichen Menschen in Bulgarien gesprochen, Opfer des Regimes zumeist, die, wie er sagt, überquellen vor lauter Erzählbedarf.

Lesen Sie hier die vollständige Rezension von SZ-Literaturkritiker Jörg Magenau.

Bild: Verlag 14. Oktober 2015, 10:032015-10-14 10:03:09 © SZ.de/khil