György Dragoman – Der Scheiterhaufen

Die 13-jährige Emma ist eine Waise, ihre Eltern, heißt es, sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Nach dem Ende der Diktatur geht sie ihren Familiengeheimnissen nach: War der Großvater ein Spitzel, hat er sich erhängt oder ist er gelyncht worden? Oder war die Großmutter selbst, zum Schutz ihres Mannes, Zuträgerin des Geheimdienstes? Und war der Tod der Eltern wirklich ein Unfall?

György Dragománs Roman "Der Scheiterhaufen" verwandelt die politische Geschichte Osteuropas in ein Gespenstermärchen von dunklem Glanz.

Lesen Sie hier die vollständige Rezension von SZ-Literaturkritiker Lothar Müller.

Bild: verlag 14. Oktober 2015, 10:032015-10-14 10:03:09 © SZ.de/khil