Literatur - Hamburg:"Die Architektin" von Till Raether ist "Buch des Jahres"

Literatur - Hamburg: Eine Lesebrille liegt auf einem geöffneten Buch. Foto: Monika Skolimowska/dpa/Illustration
Eine Lesebrille liegt auf einem geöffneten Buch. Foto: Monika Skolimowska/dpa/Illustration (Foto: dpa)

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Hamburg (dpa/lno) - Der Schriftsteller Till Raether erhält für seinen Roman "Die Architektin" den Hamburger Literaturpreis 2023 - in der Kategorie "Buch des Jahres". Das "Sachbuch des Jahres" hat die Autorin und Künstlerin Moshtari Hilal mit ihrem Buch "Hässlichkeit" geschrieben, wie die Hamburger Kulturbehörde am Dienstag mitteilte.

Insgesamt hat die Behörde neun Autorinnen und Autoren sowie drei Übersetzerinnen und Übersetzer mit dem Hamburger Literaturpreis 2023 ausgezeichnet. Die Literaturpreise sind mit je 8000 Euro dotiert, die Preise für literarische Übersetzungen mit je 4000 Euro. Sie sollen am 4. Dezember im Literaturhaus Hamburg verliehen werden.

Der Preis in der Kategorie Roman geht an Nefeli Kavouras für "Wann stirbt Georg" und Anselm Neft für "Ein Nachruf auf Fukurō Hayashi". Den Preis für die Erzählung des Jahres erhalten Saša Stanišić für "Traumnovelle" und Katharina Unteutsch für "Woran wir glauben". Ulrike Syha erhält die Auszeichnung in der Kategorie Lyrik, Drama, Experimentelles für "Der analoge Mensch", Tina Blase für "Geisterhelfer - Aufruhr auf dem Friedhof" (Kinder- und Jugendbuch) und Ika Sperling für "Der Große Reset" (Comic).

Die Preise in der Kategorie Literarische Übersetzungen gehen an: Ingo Herzke für "Die Netanjahus"/"The Netanyahus" von Joshua Cohen aus dem amerikanischen Englisch, Brigitte Jakobeit für "Die trotzige Schönheit der Welt"/"The Story of the Forest" von Linda Grant aus dem britischen Englisch und Henrike Schmidt für "Kleine Welt, große Welt"/"Malkijat svjat, golemijat svjat" (Gedichte) von Nadya Radulova aus dem Bulgarischen.

© dpa-infocom, dpa:231128-99-104284/2

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