Süddeutsche Zeitung

Literatur:Die sieben bedeutendsten Bücher von Philip Roth

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Eine subjektive Auswahl der SZ-Literaturkritiker.

Einen Schriftsteller ehren, heißt ihn lesen. Philip Roth hat in seinen Romanen und Essays die Innenwelten der amerikanischen Nachkriegsgesellschaft bis ins 21. Jahrhundert hinein erforscht. Er wird zu den Autoren gehören, die noch lange nach ihrem Tod gelesen werden. Wir versammeln Reminiszenzen von SZ-Autoren an Begegnungen mit den Büchern von Philip Roth: Erinnerungen an Konstellationen, Figuren, Bilder und Sätze.

"Der menschliche Makel"

Ein Foxtrott, heißt es, sei nicht so kompliziert, die Schrittfolge technisch nicht anspruchsvoll. Aber der Foxtrott, den Coleman Silk und Nathan Zuckerman in "Der menschliche Makel" tanzen, gehört zu einer literarisch kühnen, virtuos erzählten Szene von radikaler Menschenfreundlichkeit. Radikal, weil sie von Kenntnis und Beobachtung lebt, nicht von Meinung und Illusion. Der Roman erschien 2002 auf Deutsch, übersetzt von Dirk van Gunsteren. Er enthält viele unglaubliche Wendungen, verwickelte Lebenswege und ein großes "So ist es eben".

Der Foxtrott bringt dem Leser die beiden Helden erstmals körperlich nahe. Es ist Juli, ein lauer Abend. Der geschasste Literaturprofessor Silk, angeblich Rassist, und der Schriftsteller Zuckerman, ältere Herren, Männer des Wortes, spielen Karten, reden über Frauen. Lau ist die Nacht, im Radio singt Sinatra "Bewitched, Bothered, and Bewildered". Sie stehen auf, der Professor führt, der Schriftsteller lässt sich führen. Er hat aufgeschrieben, wie er verträumt über die Veranda geschoben wird, wie Innigkeit aufblitzt, wie eine unter Menschen, erst recht unter Männern, die sich vor Kurzem noch nicht gekannt hatten, seltene Nähe entsteht. "Wir tanzten. Es war darin nichts offen Fleischliches, aber da Coleman noch immer nur Jeans-Shorts trug und meine Hand leicht auf seinem warmen Rücken lag, als wäre es der eines Hundes oder eines Pferdes, war es auch nicht bloß eine Parodie. In der Art, wie er mich über den Steinboden führte, lag eine halb ernsthafte Lauterkeit, ganz zu schweigen von dem gedankenlosen Entzücken darüber, einfach nur lebendig zu sein - dem Entzücken eines Kindes, das soeben gelernt hat, auf einem Kamm und einem Stück Klopapier eine Melodie zu spielen." Die Szene hat etwas Groteskes, und am Ende sind die Windeln des Schriftstellers, der sich einer Prostata-Operation hatte unterziehen müssen, auch voll. Und doch wollte Philip Roth die beiden Alten nicht lächerlich machen, weder sentimental noch satirisch werden. Es ging um das normal Komische der Menschen überhaupt, das der Zeitgeist damals und später in Klischees und Lügen wegurteilte. Dann sprechen die beiden über Sex, ohne zu prahlen, zu verurteilen. Die meisten Männer finden nie einen Freund, mit dem ihnen das glückt.

Der Foxtrott wird im Roman gespiegelt, wenn die junge Geliebte des Professors wie eine zweite Salome für diesen tanzt. Die Nähe, das Zulassen und Gelten-lassen-Können beim Tanz und im Reden über Sex sind ein Gegenbild zu Niedertracht, Klatsch, Neid, Bösartigkeit. Davon gibt es viel in diesem Roman, und keiner bleibt rein.

Jens Bisky

"Die Prager Orgie"

Warum schickte Philip Roth seinen Helden Nathan Zuckerman nach Prag? Er hatte sich doch immer lustig gemacht über den Kafka-Kult. Außerdem schien die Trilogie um Nathan Zuckerman, den er eigens erfunden hatte, um ein wenig mit seiner Biografie zu jonglieren, mit der "Anatomiestunde" (1983) abgeschlossen. Darin war Zuckerman ziemlich am Ende gewesen, von Schreibblockaden und allerlei chronischem Ungemach geplagt. Und jetzt sollte er in dem schmalen Buch "Die Prager Orgie. Ein Epilog" (1985) in den realen Sozialismus reisen, wie sein Autor im Jahr 1971, in die Tschechoslowakei, in der vom Prager Frühling des Jahres 1968 nichts geblieben war. Es war dazu eine Verwandlung nötig. Nathan Zuckerman, der Skandalautor, musste den Sex, für den er berühmt war, einfrieren. Die Orgie, die das Buch im Titel führt, ist ein Ablenkungsmanöver. Unempfindlich, stoisch lässt Zuckerman die Avancen Olgas über sich ergehen, der in Prag gebliebenen Ehefrau eines ins Exil gegangenen Schriftstellers, den Zuckerman in New York kennengelernt hat.

Der Schriftsteller hat ihm von den Manuskripten seines Vaters erzählt, der 1941 von einem deutschen Gestapo-Offizier erschossen wurde. Es sind auf Jiddisch geschriebene Erzählungen. Der Emigrant hüllt seinen Vater in eine Geschichte, die ihm Philip Roth souffliert hat, ohne den Namen ihrer Hauptfigur zu nennen. Es ist die Geschichte des polnischen, jüdischen Autors Bruno Schulz. Mag sein, das sie sich der Emigrant unrechtmäßig angeeignet hat. Aber damit ist der Geist des osteuropäischen Erzählens beschworen, und der Geist der Opfer des Holocaust. Er taucht häufig auf im Werk von Philip Roth, und Nathan Zuckerman lässt nichts unversucht, um im frostigen Februar des Jahres 1976 in Prag die Manuskripte zu bergen, während die verzweifelte Lebensgier, die schwarze Resignation und der Zynismus der Staatsorgane vor dem illustren Gast ihre Tragikomödien aufführen. Für Kafka hat er nur eine Nebenrolle übrig, aber wie von ungefähr taucht plötzlich das Kind Nathan Zuckerman auf, und immer wenn bei Philip Roth solche Kindheitserinnerungen auftauchen, ist die Welt der osteuropäischen Vorfahren nicht fern. Es geht dabei nicht nur um die eigene Biografie. Es geht um eine der Kraftquellen der amerikanischen jüdischen Literatur.

Lothar Müller

"Portnoys Beschwerden"

"Portnoys Beschwerden" war Philip Roths erster Welterfolg. Der Roman ist eine rasende, fast 300-seitige Therapiesitzung, in dem der Ich-Erzähler Alexander Portnoy die Rolle des Patienten einnimmt und so viel zu sagen hat, dass der Therapeut nie zu Wort kommt. Alex ist 33 Jahre alt und ein ödipales Wrack, das das Gefühl nicht loswird, in einem jüdischen Witz zu leben: Seine Eltern sind sparsam bis zur Exzentrik, seine dominante Mutter vergöttert und verhätschelt den erwachsenen Sohn, als sei er gerade vier Jahre alt, sein Vater hat in seinem Leben noch kein Widerwort gegeben, und Portnoy, dessen Lebenssucht sich in masturbartorischer Autoaggression äußert, wüsste gern, was mit ihm nicht stimmt.

Wieso vögelt er alles, was nicht schriftlich widerspricht? Wieso masturbiert er, als gebe es auf der Welt keine andere Beschäftigung? Wieso holt er die Unterhosen seiner Schwester aus der Wäsche, um beherzt ihren Duft einzuatmen? Wieso ist ihm sein Leben lang eingetrichtert worden, dass er als Jude einen Opferstatus einzunehmen habe? Und wieso fühlt er sich auch noch tatsächlich wie ein Opfer, aber ein Opfer seiner eigenen Leidenschaften? Wieso ist alles so absurd?

Auf dem Höhepunkt der Offenbarungslitanei erzählt Alex, wie er einmal, als sämtliche Regeln des richtigen, anständigen Lebens längst unterschritten sind und der imaginierte Therapeut längst in den Seilen hängt, das koschere Fleisch, das seine Eltern für das gemeinsame Familienessen in der Küche aufbewahrt haben, geschändet und zu einer künstlichen Vagina umfunktioniert hat. Legendärer Satz: "Ich habe das Abendessen meiner Familie gevögelt." Der Roman löste bei den jüdischen Verbänden der USA heftige Proteste aus. So fehlbar wurde eine jüdische Romanfigur bis dahin überhaupt noch nie dargestellt. Seinen Autor aber machte der Roman schlagartig zum wichtigsten jüdischen Romancier der USA.

Felix Stephan

"Nemesis"

In einer warmen Sommernacht an einem See in den Appalachen feiern die Kinder eines Ferienlagers eine indianische Nacht. Es sind jüdische Kinder aus betuchteren Familien, betreut von verantwortungsvollen jungen Leuten: von Marcia etwa, der Tochter eines Arztes, und von ihrem Verlobten Bucky Cantor, der demnächst Sportlehrer an derselben Highschool sein wird, an der auch Marcia unterrichtet, beide zusammen ein in ihrem Glück leuchtendes Paar. Die Szene könnte Romantik pur sein, und für die Kinder ist sie es auch: am Lagerfeuer vor dem Tipi, im siegreichen Kampf mit einem als Bär verkleideten Betreuer, beim Singen stimmungsvoller Lieder.

Doch es ist das Jahr 1944, und da Philip Roth der Autor des Romans "Nemesis" (2010) ist, wird alles glückhaft Romantische hier so rasch wie leichthändig durchlöchert. Wie in kämpferische Indianerrufe ("Ho!") brechen die Kinder in "Hurra! Churchill!"- und "Hurra! Roosevelt!"-Gebrüll aus - nach den Indianergeschichten werden ihnen die aktuellen Kriegsnachrichten mitgeteilt. Bucky, der wegen seiner Kurzsichtigkeit nicht in den Krieg ziehen durfte, bricht bei dem Lied "Bis wir uns wiedersehen" in Tränen aus. Er denkt an seinen besten Freund, der gerade gefallen ist. Und in Newark, woher sie alle kommen, breitet sich eine Polio-Epidemie aus. Sie wird dem Idyll am See ein brutales Ende bereiten.

Wie unter dem Brennglas hat Roth in dieser teils sanft ironisch kommentierten und dabei doch von Zutrauen und Zukunftshoffnung getragenen Szene versammelt, was ihre Zeit für diese schlichten Menschen ausmacht, wie die konkrete Lebensbedrohung auf sie alle zurückt: Die Kinderlähmung fährt als Verhängnis unter lauter Unschuldige. Und ist für Bucky Cantor, der selbst erkrankt und danach jeden Gedanken an sein persönliches Glück begraben wird, der Anlass für seinen Hader mit Gott.

Weder in Naturell noch Intellekt ein klassischer Philip-Roth-Held, bringt dieser Protagonist des letzten Romans alles zurück aufs Elementare: aufs Unausweichliche, auf die fundamentale Hilflosigkeit des Einzelnen. Und lässt den Durchschnittsmann in seinem missverstandenen Alltagsheldentum dennoch nicht als eine lächerliche, ja, nicht einmal als eine tragische Figur vom Schauplatz gehen. Ein früherer Schüler erinnert sich an den in den Augen des Kindes einst gottgleichen Speerwerfer Bucky Cantor, der "unbesiegbar" erschien. Das ist der letzte Anblick, den wir haben. Und "unbesiegbar" ist das letzte Wort.

Frauke Meyer-Gosau

"Empörung"

"Steht auf! Ihr, die ihr nicht Sklaven sein wollt", singt Marcus Messner, der junge Held dieses Romans: "In größter Bedrängnis ist Chinas Volk. Empörung füllt die Herzen unserer Landsleute." Dies ist die chinesische Nationalhymne, man singt sie, neben den patriotischen Schlachthymnen von "Wild Blue Yonder" oder "From the Halls of Montezuma", im College von Winesburg, das Marcus besucht, weil die Chinesen gerade Amerikas Alliierte sind. Es ist das Jahr 1951, die Zeit des Koreakriegs. Marcus ist Sohn eines jüdischen Metzgers, er will Anwalt werden und hat die dafür nötige klare, intellektuelle Logik entwickelt. Er muss jobben, um sein Studium zu finanzieren, hat Schwierigkeiten mit den Kommilitonen, versteht nicht, warum er, um zur Prüfung zugelassen zu werden, mindestens vierzigmal den College-Gottesdienst besuchen muss. Ich bin kein Unzufriedener, bekundet Marcus, kein Rebell. Aber: Er ist ein Unangepasster, ein Einzelgänger, der sich der Gesellschaft nicht anpassen kann. Ein Freigeist, ein Atheist, Bertrand Russell ist ihm Vorbild.

In einem langen Gespräch mit dem Dean des College muss Marcus sich rechtfertigen, und um dies zu überstehen, singt er innerlich immer wieder die chinesische Hymne ab, "und jedes Mal legte ich besonderen Nachdruck auf die drei Silben, die sich zu dem Wort ,Empörung' zusammenfügten". Das Gespräch ist zum Kotzen, im wörtlichen Sinne.

Tracy Letts verkörpert den Dean in der Verfilmung des Romans von James Schamus (dem langjährigen Produzentenfreund von Ang Lee). Er tut das mit der spießigen, das heißt eisigen Freundlichkeit dessen, der bei den anderen nach der Fähigkeit zu Toleranz und Kompromissfähigkeit anfragt, aber selbst unerbittlich ist in seinem moralischen, sozialen System. Russell ist für ihn ein sittenloser Mensch - "viermal verheiratet, ein unverfrorener Ehebrecher, ein Befürworter der freien Liebe, einer, der sich selbst als Sozialisten bezeichnet ..." In der Engstirnigkeit des Bürgertums, die Roth für die Fünfziger hier beschreibt, spürt man Echos der amerikanischen Gesellschaft im Jahr 2008, als der Roman erschien. So waren die Bush-Jahre. Wie meistens bei Roth ist auch Marcus' Geschichte ein rauschhafter Albtraum. "Darauf läuft das hier hinaus. Rausgeworfen, eingezogen, nach Korea geschickt und dort getötet." Am Ende schließt sich der Kreis, auf dem Schlachtfeld. "Ich war mit Blut aufgewachsen - mit Blut und Fett und Wetzsteinen und Schneidemaschinen und amputierten Fingern."

Fritz Göttler

"Die Demütigung"

Wieder eine Geschichte, in der eine Katastrophe irre Leidenschaften nach sich zieht. Der Schauspieler Simon Axler hat seinen Zauber verloren, sein einstmals gefeiertes Talent ist bestenfalls als Restroutine verfügbar, die Lächerlichkeit hat das Charisma abgelöst: "Das Schlimmste war, dass er seinen Zusammenbruch ebenso durchschaute wie sein Spiel." Das ist ja das Drama aller Roth-Figuren: Sie sind zu intelligent, um sich mit dem Niedergang anzufreunden und das sogenannte Beste daraus zu machen. "Die Demütigung" ist eine der brillanten Variationen der teuflischen Comedie Humaine des Philip Roth: Axler will im Sex mit einer jungen Frau den Verfall aufhalten; natürlich ist Pegeen, die er schon als Baby kannte, zuvor in einer lesbischen Beziehung glücklich, dann unglücklich geworden, irgendwann kommt eine Gelegenheits-Gespielin hinzu, Tracy, das Todestheater geht jetzt also als Liebesspiel weiter: "Drei Kinder kamen zusammen ... und beschlossen, ein Stück aufzuführen, worauf seine Vorstellung begann."

Wie Roth in diesem Roman, seinem vorletzten, die Motive vernäht, die Schicksalhaftigkeit seines von der letzten Wucht des Leidens aufgeladenen Schauspieler in den Lebensläufen der anderen Figuren spiegelt, das ist virtuos und atemberaubend. Das Gewehr, eine Remington 870-Repetierflinte, tritt wie in jedem guten Lebenstheaterstück früh genug auf, um als Wuthelfer - Pegeen hat ihn verlassen, aber ihre Bücher nicht mitgenommen - zu assistieren: "Der Impuls, den er jetzt unterdrückte, war, auf das Bücherregal zu schießen." Klar, dass Axler am Ende auf sich selbst schießen wird. Weil Philip Roths von süffisanten Kennern oft zitierter Satz, das Alter sei ein Massaker, kein Kalenderspruch ist, sondern blutiger Ernst.

Hilmar Klute

"Verschwörung gegen Amerika"

Ein Prominenter tritt als Präsidentschaftskandidat der republikanischen Partei an und schafft es tatsächlich, mit dem Schüren fremdenfeindlicher Ängste, die Wahl für sich zu entscheiden. Als "Verschwörung gegen Amerika" 2004 erschien, wurde der Roman, in dem Roth die eigene Jugend im New Jersey der Vierzigerjahre mit einer alternativen Geschichtsschreibung vermischt, als Kommentar auf die Regierung von George W. Bush gelesen. Roth selbst stritt diese Lesart ab. Heute könnte man vermuten: Vielleicht ahnte er schon, dass es noch viel schlimmer kommen wird.

Der Prominente in Roth' Roman ist Charles Lindbergh, der 1927 als erster Mensch aus Amerika ohne Stopp nach Europa geflogen war. Tatsächlich wollten die Republikaner den Piloten, der mit Hitler sympathisierte, 1940 als Kandidaten aufstellen, nominierten schließlich aber Wendell Willkie, der dann gegen Roosevelt unterlag. Im Roman wird Lindbergh nominiert und entscheidet die Wahl für sich. Mit ihm wird Antisemitismus gesellschaftsfähig und Hitler zum Verbündeten der USA. Ungläubig blickt der Erzähler auf seine Jugend zurück, in der jüdisches und amerikanisches Leben reibungslos ineinandergriffen, bis sie aus politischen Gründen auseinanderdividiert wurden.

Am Beispiel der eigenen Familiengeschichte und vor einem leicht verschobenen historischen Hintergrund offenbart Philip Roth gesellschaftliche Strömungen, die schon im Amerika der Vierzigerjahre angelegt sind: Politik als Kampf gegen Minderheiten, radikaler Nationalismus und der Schulterschluss mit autoritären Führern. "Verschwörung gegen Amerika" ist ein Roman über Populismus und die Angst vor einer Zukunft, die sich bereits im Vergangenen abzeichnet.

Nicolas Freund

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Quelle:
SZ vom 24.05.2018
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