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Literatur - Beeskow:Burgschreiberin von Beeskow vor dem Auszug aus dem Gemäuer

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Beeskow (dpa/bb) - Nach fünf Monaten geht die Amtszeit der Burgschreiberin von Beeskow ihrem Ende entgegen. Seit Januar hat die Autorin Martine Müller-Lombard in dem mittelalterlichen Gemäuer geschrieben, unter anderem an ihrem zweiten Roman. Am Monatsende kehrt die Straßburgerin nach Frankreich zurück, wie der Landkreis Oder-Spree mitteilte. Eine Lesung im Burghof am Samstagabend (17 Uhr) sollte - trockenes Wetter vorausgesetzt - ihr einzige öffentliche Lesung vor Publikum sein.

Im Juni wird das nächste Stipendium für das Amt der "Burgschreiber/in zu Beeskow" ausgeschrieben, dann für Januar bis Mai 2022. Bewerber erwarten 5000 Euro Fördergeld und die Unterbringung auf der Burg. Erwartet wird unter anderem die Teilnahme am öffentlichen Leben von Beeskow (Landkreis Oder-Spree) - was in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht einfach möglich war. Müller-Lombard hielt eine Online-Lesung und schrieb Zeitungskolumnen.

Die Position auf der Burg Beeskow gibt es seit 1993 und sie ist in Brandenburg einmalig. Üblicherweise gibt es 20 bis 30 Bewerberinnen und Bewerber. Sie sollten schon in Verlagen veröffentlicht haben. Sie verpflichten sich auch, neben einer Antritts- und Abschlusslesung ihre Eindrücke in regelmäßigen Kolumnen zu veröffentlichen.

© dpa-infocom, dpa:210529-99-784799/2

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