LiteraturAls Japan nach Ronsperg kam

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Mit Bernhard Setzwein am Schauplatz seines neuen Romans "Der böhmische Samurai"

Von Sabine Reithmaier

Der Frohnauer Pass hat es in sich. Seine eisglatten Kurven nur als rutschig zu bezeichnen, ist untertrieben. Jetzt versperrt auch noch ein schwerer Lastwagen die Straße. Das dauert, bis alle Holzstämme aufgeladen sind. Bernhard Setzwein zögert einen Moment, wägt ab, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, im Graben zu versinken, und lenkt dann sein Auto schwungvoll durch tiefen Furchenmatsch. Geht doch. Aber falls sich Mitsuko Aoyama ihrer künftigen Heimat im Jahr 1896 auf dieser Böhmerwaldstraße annäherte - per Kutsche natürlich - lassen sich die gemischten Gefühle der 22-jährigen Japanerin gut erahnen. Sie und ihr Mann, Heinrich Graf von Coudenhove-Kalergi, zählen zu den Hauptfiguren in Setzweins neuem, fulminant geschriebenen Familienroman "Der böhmische Samurai".

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