PopWie ein fröhlicher Racheporno

Lesezeit: 4 Min.

Hat Übung im Gemeinsein: Lily Allen.
Hat Übung im Gemeinsein: Lily Allen. (Foto: Lounis Tiar/IMAGO/ZUMA Press Wire)

Lily Allens neues Album erzählt mit vielen expliziten Details die Geschichte, wie ihre Ehe kaputtging. „West End Girl“ ist eine superschlaue Gemeinheit. Und musikalisch eine Offenbarung.

Von Philipp Bovermann

Ins Studio gekommen. Geheult. Beschlossen, daraus ein Album zu machen, und es in nur zehn Tagen geschrieben. So, sagt Lily Allen, habe es sich zugetragen. Nun ist es erschienen, „West End Girl“ heißt es. Die Sängerin, 40 Jahre alt, erzählt darin eine Geschichte, die in Gossip-Medien nachgeplappert wird, weil sie Allens Aussagen in Interviews zufolge zu sehr, sehr weiten Teilen auf dem basiert, was wirklich passierte, als ihre Ehe mit dem Schauspieler David Harbour („Stranger Things“) kaputtging. Nicht alles daran sei wahr, sagt sie.  Aber alles daran klingt so, als könne sie es sich unmöglich ausgedacht haben. Ein ziemlich sicheres Indiz für große Kunst.

Zur SZ-Startseite

Pop
:„Auf der Bühne hörten die Schmerzen plötzlich auf“

Florence Welch alias „Florence + The Machine“ wäre vor zwei Jahren beinahe an inneren Blutungen gestorben. Ein Gespräch über die Liebe zum Leben, Sexismus und die Frage, wann man Frieden findet.

SZ PlusInterview von Torsten Groß

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: