LesenBuch, Buch, Baby!

Lesezeit: 5 Min.

Im öffentlichen Raum die Seiten aufzuschlagen, gerät in einer zunehmend postliterarischen Gesellschaft unter Millenials und der Gen Z zum Distinktionsmerkmal.
Im öffentlichen Raum die Seiten aufzuschlagen, gerät in einer zunehmend postliterarischen Gesellschaft unter Millenials und der Gen Z zum Distinktionsmerkmal.
barselona/IMAGO/Depositphotos

Öffentliches Lesen ist in den sozialen Medien zum Statussymbol geworden. Es gibt auch schon ein passendes Label dafür: „Performative Reading“, das inszenierte Lesen. Schlimm, oder?

Von Michael Moorstedt

SZ bei Google bevorzugen

Kurz vor der Frankfurter Buchmesse musste die deutsche Verlagslandschaft eine Hiobsbotschaft verkünden. Viele Titel seien aktuell nicht lieferbar. Hohe Rohstoffpreise, falsch kalkulierte Auflagen, Fachkräftemangel in Druckereien und, oje, eine zu hohe Nachfrage. Mitverantwortlich für letzteres sind auch Phänomene wie Booktok, Bookstagram und Booktube. Die große Wiederentdeckung des Gedruckten auf Social-Media-Plattformen hält an. Die während der Buchmesse zur besten Zeit und im größten Saal ausgerichteten, per Livestream ins Netz übertragenen „TikTok Book Awards“ erfahren in den entsprechenden Zielgruppen mindestens genauso viel, wenn nicht mehr Aufmerksamkeit als der Deutsche Buchpreis oder andere traditionelle Auszeichnungen.

Zur SZ-Startseite

Bildung
:Ist es noch zeitgemäß, selbst zu lesen und zu schreiben?

An den Schulen und Universitäten ist KI längst angekommen. Warum es heute sinnvoller denn je ist, sich durch schwierige Texte zu arbeiten.

SZ PlusVon Philipp Bovermann

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: