Dokumentarfilm„Das erste Mal in meinem Leben, dass mir Sexismus etwas Gutes gebracht hat“

Lesezeit: 6 Min.

„Innere Emigration wird handlungsfähig und politisch wirksam, wenn Parallelstrukturen entstehen, in denen Menschen in Wahrheit leben können“: Lena Karbe.
„Innere Emigration wird handlungsfähig und politisch wirksam, wenn Parallelstrukturen entstehen, in denen Menschen in Wahrheit leben können“: Lena Karbe. Nora Erdmann

Die Dokumentarfilmerin Lena Karbe hat heimlich auf Moskaus Straßen gedreht – um herauszufinden, wie es den Menschen geht, die Putins Krieg nicht unterstützen. Ein Gespräch über inneren Rückzug und das Gefühl von Mitschuld.

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„Innere Emigranten“ ist Lena Karbes zweiter langer Dokumentarfilm, nach „Black Mambas“ aus dem Jahr 2022. Der Film entstand über drei Jahre unter strengster Geheimhaltung. Im Mittelpunkt stehen Psychologen einer unabhängigen Krisenhotline in Russland, die ehrenamtlich Menschen in Kriegszeiten beraten – und dabei nicht nur ihre Fachkenntnisse, sondern auch ihre eigene psychische Verfassung auf eine harte Probe stellen. „Innere Emigranten“ ist ein kollektives Psychogramm der russischen Gesellschaft und eine Mahnung an die zerstörerische Kraft eines autoritären Regimes für die Zivilgesellschaft.

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