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Literatur:Das sind die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse

Leipziger Buchmesse 2018 Messebesucher auf der Leipziger Buchmesse am 15 03 2018 *** Leipzig Book

Am 21. März werden die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse verkündet.

(Foto: imago/STAR-MEDIA)

Vom etablierten Autor Feridun Zaimoglu bis zur Romandebütantin Kenah Cusanit: Diese fünfzehn Bücher haben es auf die Nominiertenliste geschafft.

Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest. Wie die Veranstalter am Donnerstag bekannt gaben, geht in der Kategorie "Belletristik" unter anderem der Autor Feridun Zaimoglu ins Rennen. Neben ihm sind in der Kategorie noch Anke Stelling, Matthias Nawrat und Kenah Cusanit nominiert. Mit Jaroslaw Rudis ("Winterbergs letzte Reise") schaffte es auch ein Autor aus dem Messe-Gastland Tschechien auf die Liste.

Der Gewinner oder die Gewinnerin wird am 21. März auf dem Leipziger Messegelände vergeben. Auch die Preisträger in den Kategorien Sachbuch/Essayistik und Übersetzung werden dort geehrt. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 60 000 Euro dotiert.

Die Nominierten im Überblick:

Belletristik:

  • Kenah Cusanit: "Babel" (Carl Hanser Verlag)
  • Jaroslaw Rudiš: "Winterbergs letzte Reise" (Luchterhand Literaturverlag)
  • Matthias Nawrat: "Der traurige Gast" (Rowohlt Verlag)
  • Anke Stelling: "Schäfchen im Trockenen" (Verbrecher Verlag)
  • Feridun Zaimoglu: "Die Geschichte der Frau" (Kiepenhauer & Witsch)

Sachbuch/Essay:

  • Kia Vahland: "Leonardo da Vinci und die Frauen. Eine Künstlerbiographie" (Insel Verlag)
  • Frank Biess: "Republik der Angst. Eine andere Geschichte der Bundesrepublik" (Rowohlt Verlag)
  • Harald Jähner: "Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955" (Rowohlt Berlin)
  • Marko Martin: "Das Haus in Habana. Ein Rapport" (Wehrhahn Verlag)
  • Lothar Müller: "Freuds Dinge. Der DiWan, die Apollokerzen & die Seele im technischen Zeitalter" (Die Andere Bibliothek)

Übersetzung:

  • Susanne Lange: "Gringo Champ" von Aura Xilonen, übersetzt aus dem Spanischen(Carl Hanser Verlag)
  • Georg Aescht: "Der Wald der Gehenkten" von Liviu Rebreanu, übersetzt aus dem Rumänischen (Paul Zsolnay Verlag)
  • Timea Tankó: "Löwenchor" von György Dragomán, übersetzt aus dem Ungarischen (Suhrkamp Verlag)
  • Karin Uttendörfer: "Tierreich" von Jean-Baptiste Del Amo, übersetzt aus dem Französischen (Verlag Matthes & Seitz Berlin)
  • Eva Ruth Wemme: "Verlorener Morgen" von Gabriela Adameşteanu, übersetzt aus dem Rumänischen (Die Andere Bibliothek)
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