KinoMänner und ihre Pinsel

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Der Denker Leibniz hat nichts gegen ein Porträt, aber ein bisschen mitreden möchte er doch: Edgar Selge und Aenne Schwarz in „Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes“.
Der Denker Leibniz hat nichts gegen ein Porträt, aber ein bisschen mitreden möchte er doch: Edgar Selge und Aenne Schwarz in „Leibniz - Chronik eines verschollenen Bildes“. (Foto: Ella Knorz/Weltkino)

Regisseur Edgar Reitz bringt mit 92 noch mal einen Film ins Kino. „Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes“ reicht nicht an seine meisterliche „Heimat“-Saga heran, fügt sich aber trotzdem nahtlos in ein großes Werk ein.

Von Philipp Stadelmaier

In seinen 2022 erschienenen Erinnerungen „Filmzeit, Lebenszeit“ erzählt Edgar Reitz, wie er als Kind mit dem Großvater an einer Kirchturmuhr vorbeiging, unter der ein rätselhafter Satz stand: „Eine von diesen – wird die deine sein.“ Der Großvater erklärt die Bedeutung: Eine der Stunden wird jene sein, in der du stirbst. Und doch wird sie jetzt schon angezeigt, von dieser Uhr, jeder Uhr.

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