DebatteDer Nase nach

Lesezeit: 6 Min.

Wer in deutschen Großstädten Koks kaufen will, muss dafür nicht in den Untergrund.
Wer in deutschen Großstädten Koks kaufen will, muss dafür nicht in den Untergrund.
Collage: Levin Gruber/Bilder: Imago Images

Kokain ist überall – und die koksende Gesellschaft sieht den Konsum als ihr gutes Recht an. Dabei vergisst sie, dass die Droge in Lateinamerika eine ganz andere Wirkung hat. Braucht es endlich Frieden im „Krieg gegen die Drogen“?

Essay von Claudius Seidl

SZ bei Google bevorzugen

Die Grundversorgung deutscher Großstädte mit der harten Droge Kokain ist gesichert – und die schlimmste Sorge derer, die mit der Droge handeln, hat offenbar weniger mit dem Fahndungsdruck durch die Polizei zu tun. Und mehr mit der Ahnung, dass der Markt bald gesättigt sein könnte. Noch sind die Gewinne ungeheuer: Auf dem Weg vom Drogenlabor in Kolumbien zum Händler in München oder Berlin verteuert sich das Kokain um mehr als tausend Prozent. Man schätzt, dass sechs Prozent aller erwachsenen Deutschen mindestens einmal Kokain probiert haben. Im Angebot wäre aber Stoff für viel mehr Kunden; die Preise stagnieren seit Jahren.

Zur SZ-Startseite

Literatur
:Unwiderstehliche Durchlesbarkeit

In „1999 Meter über dem Meer“ erzählt Caroline Wahl wieder von einer jungen Frau, die ihr Leben in den Griff bekommt – auf Bali, in Berlin und St. Moritz. Kann die Bestsellerautorin ihre Fans damit glücklich machen?

SZ PlusVon Aurelie von Blazekovic

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: