bedeckt München 16°

Lebendige Gebäude:Delikatessen aus Beton

Am Dienstagabend wurde die Kongresshalle des "Hauses der Kulturen der Welt" in Berlin nach einem Jahr Umbauarbeiten wieder eröffnet. Der Originalbau nach einem Entwurf von Hugh Stubbins stammt aus den fünfziger Jahren und ist ein Beispiel für organische Architektur. Eine Galerie weiterer Meisterwerke organischer Baukunst.

14 Bilder

Haus der Kulturen der Welt

Quelle: SZ

1 / 14

Am Dienstagabend wurde die Kongresshalle des "Hauses der Kulturen der Welt" in Berlin nach einem Jahr Umbauarbeiten wieder eröffnet. Der Originalbau nach einem Entwurf von Hugh Stubbins stammt aus den fünfziger Jahren und ist ein Beispiel für organische Architektur. Eine Galerie weiterer Meisterwerke organischer Baukunst.

Das Werk: Kongresshalle des "Haus der Kulturen der Welt" in Berlin

Der Künstler: Hugh Stubbins

Der Gedanke: Ursprünglich wollte der Künstler ein fast freischwebendes Dach, unter dem künstlerischen Leistungen keine Grenzen gesetzt werden sollten. Nach einem Einsturz 1980 wurde weiterhin ein geschwungenes, aber besser gestütztes Dach realisiert.

Foto: AP

Haus der Kulturen der Welt

Quelle: SZ

2 / 14

An diesem Foto erkennt man, warum die Kongresshalle im Volksmund auch "Schwangere Auster" genannt wird.

Foto: ddp

Sagrada Familia

Quelle: SZ

3 / 14

Das Werk: "Sagrada Familia" in Barcelona

Der Künstler: Antoni Gaudí

Der Gedanke: Der Bau ist von unterschiedlichen Stilrichtungen beeinflusst. An organischer Architektur fallen vor allem die Türme der Kirche auf, die an Termitenhügel erinnern.

Foto: dpa

Oper Sydney

Quelle: SZ

4 / 14

Das Werk: Das "Sydney Opera House"

Der Künstler: Jörn Utzon

Der Gedanke: Das Dach des Opernhauses ahmt die Segel eines Schiffes nach.

Foto: AP

Ciudad de las Artes y de las Ciencias

Quelle: SZ

5 / 14

Das Werk: Die "Stadt der Künste und der Wissenschaften" in Valencia

Der Künstler: Santiago Calatrava

Der Gedanke: Sämtliche Objekte des Parks, der von einer weitläufigen Wasserfläche umgeben ist, sind an die menschliche Anatomie angelehnt.

Foto: afp

L'Hemisfèric Valencia

Quelle: SZ

6 / 14

So erinnert beispielsweise das Kino "L'Hemisfèric" an eine menschliches Auge.

Foto: afp

-

Quelle: SZ

7 / 14

Das Werk: Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Der Künstler: Frank O. Gehry

Der Gedanke: Ein Paradebeispiel dekonstruktivistischer Bauweise - lose verbundene, unterschiedlich große Formen.

Foto: AP

-

Quelle: SZ

8 / 14

Vor dem Gebäude befindet sich ein riesige Spinnenskulptur der französisch-amerikanischen Künstlerin Louise Bougeois.

Foto: AP

Guggenheim Museum New York

Quelle: SZ

9 / 14

Das Werk: Guggenheim Museum New York

Der Künstler: Frank Lloyd Wright

Der Gedanke: Das Gebäude ist der Form eines Schneckenhauses nachempfunden.

Foto: AP

Museu de Arte Contemporânea

Quelle: SZ

10 / 14

Das Werk: Museu de Arte Contemporânea in Niterói

Der Künstler: Oscar Niemeyer

Der Gedanke: Das Gebäude sollte mit der Umgebung harmonieren, ohne in ihr unterzugehen.

Foto: Reuters

Catedral Metropolitana

Quelle: SZ

11 / 14

Das Werk: Catedral Metropolitana in Brasília

Der Künstler: Oscar Niemeyer

Der Gedanke: Das sich nach oben verjüngende Gebäude erweckt den Anschein einer stilisierten Dornenkrone.

Foto: afp

TWA-Terminal

Quelle: SZ

12 / 14

Das Werk: Das TWA-Terminal am John F. Kennedy-Flughafen in New York

Der Künstler: Eero Saarinen

Der Gedanke: Das Gebäude soll an die ausgebreiteten Flügel eines Vogels erinnern ...

Foto: AP

TWA Terminal NY

Quelle: SZ

13 / 14

... was sich von oben natürlich besser sehen läßt.

Foto: AP

-

Quelle: SZ

14 / 14

Das Werk: Der Einsteinturm in Potsdam

Der Künstler: Erich Mendelsohn

Der Gedanke: Der Turm mutet weniger wie ein richtiges Gebäude, als vielmehr wie eine vom Künstler nach dessen Gusto geformte Plastik an.

Foto: AP

Zur SZ-Startseite