DebatteWer Schwäche zeigt, ist raus

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Sein ist das Weib, Denken der Mann“, schrieb vor knapp 200 Jahren schon August von Kotzebue.
Sein ist das Weib, Denken der Mann“, schrieb vor knapp 200 Jahren schon August von Kotzebue. (Foto: Marina Beilina/Imago)

Der Wohlstand in Deutschland lasse sich nur mit Arbeit und Leistung retten, sagt Friedrich Merz. Warum sich in der Lifestyle-Diskussion das ganze sozialdarwinistische Gesicht der Bundesregierung offenbart – das nicht nur Frauen mit Geringschätzung betrachtet.

Gastbeitrag von Lea Streisand

Das Frauenbild des Bundeskanzlers ist seit Langem Gegenstand des Spotts. Regierungssprecher Sebastian Hille kam schon bei der Vorstellung des Merz-Kabinetts im Mai vergangenen Jahres ins Schwitzen. Wir erinnern uns: Eine Journalistin hatte Hille auf den geringen Frauenanteil in der neuen Bundesregierung angesprochen. Der Kugelschreiber in Hilles Hand rotierte immer schneller, während er sich hilflos durch die unteren Kabinettsränge stotterte, in denen „auch Frauen“ vertreten seien.

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SZ PlusVon Jörg Häntzschel

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