Es war ein Vorschlag, wie sie Bildungspolitiker gerne äußern. Die Lehrpläne der Schulen sollten doch mal reformiert werden, sagte der österreichische Bildungsminister Christoph Wiederkehr von den liberalen Neos. Indem man zum Beispiel Dinge unterrichtet, die gerade wichtig sind, Informatik und den Umgang mit künstlicher Intelligenz. Der Vorschlag wäre vermutlich wie so vieles im Bildungsbereich ungehört verhallt, hätte Wiederkehr nicht gesagt, wovon er die Zeit für die neuen Lerninhalte abknapsen möchte: vom Lateinunterricht nämlich. Diesen will Wiederkehr um ein Drittel kürzen, Chat-GPT statt Cäsar und Cicero.
BildungBraucht man Lateinunterricht, um ein mündiger Staatsbürger zu werden?
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Das glauben zumindest mehrere Nobelpreisträger. Warum das L-Wort in Österreich eine Debatte auslöst.
Von Verena Mayer

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