bedeckt München

Lars Henrik Gass: "Film und Kunst nach dem Kino":Digitale Vereinsamung

"James Bond" Nachtvorstellung in München, 2015

Verschwindet die Institution Kino? Die Gefahr besteht zumindest.

(Foto: Catherina Hess)

Lars Henrik Gass beschäftigt sich in einem Buch mit der Frage, wie die Digitalisierung das Medium Film verändert hat.

Von Nicolas Freund

Der Film vergisst das Kino. War die Projektion bewegter Bilder jahrzehntelang nur als gemeinschaftliches Seherlebnis im Kino denkbar, kann man heute in der S-Bahn Leute beobachten, die auf ihren Telefonen Netflix schauen. Filme werden, selbst im öffentlichen Raum, immer mehr zur Privatsache. Wahrscheinlich werden dank einer Vielzahl neuer Vertriebswege derzeit mehr Filme angeschaut als jemals zuvor. Aber es wird auch bemerkbar, wie diese neuen Vertriebsformen einen Einfluss auf den Film ausüben, der nicht vorgesehen war.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
FIVB Beach volleyball Beachvolleyball World Championships Hamburg 2019 01 07 2019 Julia Sude GER; Karla Borger
Beachvolleyballerin Karla Borger
"Mir geht es doch gar nicht um diese Klamotte"
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Visualisierung: Moringa-Hochhaus in der Hamburger Hafencity
Nachhaltiges Bauen
Wirklich grün wohnen
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Zur SZ-Startseite