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Lars Henrik Gass: "Film und Kunst nach dem Kino":Digitale Vereinsamung

"James Bond" Nachtvorstellung in München, 2015

Verschwindet die Institution Kino? Die Gefahr besteht zumindest.

(Foto: Catherina Hess)

Lars Henrik Gass beschäftigt sich in einem Buch mit der Frage, wie die Digitalisierung das Medium Film verändert hat.

Der Film vergisst das Kino. War die Projektion bewegter Bilder jahrzehntelang nur als gemeinschaftliches Seherlebnis im Kino denkbar, kann man heute in der S-Bahn Leute beobachten, die auf ihren Telefonen Netflix schauen. Filme werden, selbst im öffentlichen Raum, immer mehr zur Privatsache. Wahrscheinlich werden dank einer Vielzahl neuer Vertriebswege derzeit mehr Filme angeschaut als jemals zuvor. Aber es wird auch bemerkbar, wie diese neuen Vertriebsformen einen Einfluss auf den Film ausüben, der nicht vorgesehen war.

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