Landschaftliches Gesamtkunstwerk Welterbe Olympiapark?

Hans-Jochen Vogel, damals Münchner OB, bei der Grundsteinlegung der Olympiabauten.

(Foto: Klaus Heirler/dpa)

Ein Verein will im Volkstheater um Unterstützer werben

Der Olympiapark soll Unesco-Weltkulturerbe werden. Dies ist das Ziel des Vereins Aktion Welterbe Olympiapark, der am Sonntag, 27. November, zu einer Matinée ins Volkstheater einlädt. Den Verein initiiert hat der Regisseur Gert Pfafferodt, als prominente Unterstützer gewinnen konnte er unter anderen die Goldmedaillengewinnerin im Hochsprung von 1972, Ulrike Nasse-Meyfarth, die ehemalige Stadtbaurätin Christiane Thalgott, den Philosophen Wilhelm Vossenkuhl und den Historiker Michael Wolffsohn. Hans-Jochen Vogel, seinerzeit Münchner Oberbürgermeister, hat die Schirmherrschaft übernommen.

Der Verein will sich dafür einsetzen, dass nicht nur das Stadion mit dem weltweit bekannten Zeltdach, sondern auch das "landschaftliche Gesamtkunstwerk Olympiapark" erhalten bleibt. Die Aufnahme in die Unesco-Welterbeliste könne die gesellschaftliche, künstlerische und sportliche Nutzung sicherstellen und den Park wieder "zu einer Quelle allgemeiner Freude zu machen". Zudem soll die Erinnerung wach gehalten werden an die Sommerspiele 1972, die so heiter begannen und mit dem Attentat auf die israelische Mannschaft blutig unterbrochen wurden. Bei der Matinée dabei sind unter anderen Michael Petzet, Ehrenpräsident von Icomos, Stadtbaurätin Elisabeth Merk und der israelische Generalkonsul Dan Shaham sowie die Wellküren und Michael Lerchenberg.

Ein Dach der Welt; Matinée der Aktion Welterbe Olympiapark, Sonntag, 27. November, 11 Uhr, Münchner Volkstheater