Nachruf auf Lalo SchifrinSeine Mission war der Groove

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Lalo Schifrin, im Jahr 1971, bei Proben mit den Los Angeles Philharmonics unter Dirigent Zubin Mehta.
Lalo Schifrin, im Jahr 1971, bei Proben mit den Los Angeles Philharmonics unter Dirigent Zubin Mehta. (Foto: George Brich/AP)

Seine Titelmelodie für „Mission: Impossible“ pulsiert bis heute durch Millionen Gehörgänge, aber Lalo Schifrin konnte noch viel mehr. Der große Jazzer und Filmkomponist starb mit 93 Jahren in Los Angeles.

Von Helmut Mauró

In seinem jazzigen Grundcharakter erinnert das „Mission: Impossible“-Titelthema ja an das rasante „Tatort“-Intro von Klaus Doldinger, auch wenn es nach anfänglicher Bedrohung plötzlich recht fröhlich daherkommt, unbeschwert, beschwingt, beinahe gemütlich. Was natürlich auch ein wirksamer Effekt ist, ein Kontrastmittel, das der Filmkomponist Lalo Schifrin an den Beginn der Agenten-Serie, aus der später dann eine Filmreihe mit Tom Cruise wurde, gesetzt hat. Denn die Bilder lassen keinen Zweifel daran, dass es hier alles andere als gemütlich zugehen wird.

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