Das Einzige, das man mit halbwegs großer Sicherheit über die slowenische Rockband Laibach sagen kann: Das Publikum hatte schon immer viel Arbeit und Ärger mit ihr. Mit ihren Videos, in denen Burschen mit Uniformen und strengen Haaren im Rhythmusbums marschieren, Hirsche im Hochgebirge herumstehen und Frauen als schräge Riefenstahl-Heiligenbilder posieren, kann man sich den Algorithmus ruinieren. Und ihre Grunz- und Fanfarenversionen von Welthits schlagen auch hartnäckigste Beatles- und Queen-Fans in die Flucht.
Pop„Ich töte für Musik“
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Wenn die KI den Laden hier bald übernimmt, ist es wohl nicht schlecht, wenn sich ein paar kampferprobte Alt-Avantgardisten zu Wort melden. Eine Art Begegnung mit der Band „Laibach“, die schon in Nordkorea gespielt hat.
Von Joachim Hentschel
