Der Abend ist ein besonderer, aus vielerlei Gründen. Erstens ist es Anton Bruckners 200. Geburtstag, zweitens haben die Münchner Philharmoniker 1932 die Originalfassung von dessen als Fragment hinterlassener Neunter Symphonie uraufgeführt, und drittens präsentiert sich damit der von übernächster Spielzeit an als neuer Chefdirigent verpflichtete Lahav Shani als Pianist wie Dirigent seinem Publikum. Der 1989 in Tel Aviv geborene Musiker ist und kann beides in Vollendung, derzeit ist er Chef der Philharmoniker von Israel und Rotterdam, letzteren Posten wird er demnächst aufgeben.
Münchner PhilharmonikerSchockmoment
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Lahav Shani und die Münchner Philharmoniker spielen Anton Bruckners Neunte zu dessen 200. Geburtstag – und zwar bedingungslos.
