Kurzkritiken zu den Kinostarts der Woche – "An Enemy To Die For"

Eine internationale Wissenschafts-Expedition in die Arktis im Jahr 1939. Zu beweisen ist die Existenz von "Pangaea", also die Theorie, dass alle Kontinente der Erde ursprünglich verbunden waren. Aber - Sinnbild, Sinnbild - der Zweite Weltkrieg bricht aus und alle Beteiligten gehen einander an die Kehle, als wären sie feindliche Aliens. Oder sie knutschen. Nebenbei stellt sich heraus, dass Deutsche, Schweden und Norweger sich im Krieg eigentlich total gut verhalten haben, weil die schlimmsten Nazis ja bekanntlich Engländer waren. Und Russen. Ein englischer Titel, ein schwedischer Regisseur, Koproduktion mit Skandinavien: Trotzdem ist "An Enemy to Die For" der seifigste deutsche Degeto-Mist.

Jan Füchtjohann

4. April 2013, 10:502013-04-04 10:50:54 © SZ vom 04.04.2013/kath