Kurzkritiken zu den Kinostarts der WocheVerbunden und doch getrennt

Als Massenbewegungen noch Einigkeit erzeugten: Der Krimi "Kill Your Darlings" porträtiert den Gründungsmythos der amerikanischen Popkultur, doch "Disconnect" holt uns zurück in die neue Einsamkeit des digitalen Zeitalters. Dabei ist menschliche Zugewandtheit heilend, wie "Der Imker" zeigt. Für welche Filme sich der Kinobesuch lohnt - und für welche nicht.

Als Massenbewegungen noch Einigkeit erzeugten: Der Krimi "Kill Your Darlings" porträtiert den Gründungsmythos der amerikanischen Popkultur, während "Disconnect" von der neuen Einsamkeit des digitalen Zeitalters handelt. Dabei ist menschliche Zugewandtheit heilend, wie "Der Imker" aufzeigt. Für welche Filme sich der Kinobesuch lohnt - und für welche nicht. Die Filmstarts vom 30. Januar auf einen Blick - bewertet von den SZ-Kritikern.

47 Ronin 3D

Aus der alten japanischen Legende über eine Gruppe in Ungnade gefallener Samurai, die Rache üben wollen, hat Regie-Debütant Carl Rinsch ein gewaltiges Action-Abenteuer gebastelt, für das er sich freimütig bei "Herr der Ringe" und "Fluch der Karibik" bedient, während Keanu Reeves etwas hilflos in der Handlung steht. Wer sich aber gern von hübschen Hexen verzaubern lässt, ist hier genau richtig.

David Steinitz

Im Bild: Die Schauspieler Keanu Reeves als Kai und Kou Shibasaki als Mika in einer Filmszene des Kinofilms "47 Ronin".

Bild: dpa 30. Januar 2014, 13:542014-01-30 13:54:15 © SZ.de/mfh/pak