Kurzkritiken zu den Kinostarts der WochePopcorn, Porno und Potenzial

Lars von Trier macht nymphomanisches Kino und George Clooney ein Buddy-Abenteuer, das nicht alles aus der Story um den Nazi-Kunstraub rausholt. Auch "Stromberg" ist nicht ganz auf der Höhe. Für welche Filme sich der Kinobesuch lohnt - und für welche nicht.

Lars von Trier macht nymphomanisches Kino und George Clooney ein Buddy-Abenteuer, das nicht alles aus der Story um den Nazi-Kunstraub rausholt. Auch "Stromberg" verschenkt sein Potenzial. Für welche Filme sich der Kinobesuch lohnt - und für welche nicht. Die Filmstarts vom 20. Februar auf einen Blick - bewertet von den SZ-Kritikern.

Killing Time - Zeit zu sterben

Ein kleiner Film über das Töten, das professionelle, bei dem das größte Problem die Zeit ist, das Warten, bis das Opfer in sein Apartment zurückkehrt, um mit ein paar Schüssen erledigt zu werden. Der junge Regisseur Florin Piersic Jr. spielt selbst einen der Killer, der unglaubliche Cristian Gutau den anderen, schmal und langhaarig, krank und bekifft, verlainesk schaut er aus, und irre sind die Geschichten, die er zusammenspinnt, über die Potenz von Batman und Spider-Man oder wie man einen Zwerg auf eine schön umständliche Weise zum Selbstmord treibt.

Susan Vahabzadeh

Im Bild: Christian Gutau.

Bild: drei-freunde 20. Februar 2014, 11:232014-02-20 11:23:23 © SZ.de/mfh/rus