Kurzkritiken zu den Kinostarts der Woche Auf der Jagd nach Liebe

In der Inklusions-Tragikomödie "Vielen Dank für Nichts" soll eine Pflegerin erobert werden, in "Maman und ich" unternimmt Guillaume Gallienne diverse Liebesversuche und in "Love & Engineering" wollen sich Informatik-Nerds in Frauenherzen hacken. Für welche Filme sich der Kinobesuch lohnt - und für welche nicht.

In der sehr engagierten Inklusions-Tragikomödie "Vielen Dank für Nichts" soll eine Pflegerin erobert werden, in "Maman und ich" unternimmt Guillaume Gallienne zaghaft und albern zugleich verschiedene Liebesversuche und in "Love & Engineering" wollen sich Informatik-Nerds in Frauenherzen hacken. Für welche Filme sich der Kinobesuch lohnt - und für welche nicht.

Boyhood

Im Mittelpunkt steht Mason (Ellar Coltrane), ein Junge in Texas, der am Anfang Erstklässler ist und am Ende aufs College geht. Zwölf Jahre hat Richard Linklater an diesem Film gearbeitet, von 2002 bis 2013. Jedes Jahr wurden ein paar Szenen mit Mason und seiner Familie gedreht - so kommt Linklater in diesem einmaligen Filmexperiment der Magie des Heranwachsens auf die Spur. Und der Zeit selbst.

Neu im Kino: "Boyhood" vorgestellt per Video.

Tobias Kniebe

Im Bild: Ellar Coltrane als Mason.

Bild: dpa 5. Juni 2014, 09:202014-06-05 09:20:46 © SZ.de/nema