Kunstraub in RotterdamMit Picasso und Monet auf der Flucht

Bei einem Einbruch in die Kunsthalle von Rotterdam sind sieben Meisterwerke von unschätzbarem Wert gestohlen worden, darunter Gemälde von Pablo Picasso, Henri Matisse, Claude Monet und Paul Gauguin. Inzwischen hat die Polizei diese Fahndungsfotos der kostbaren Stücke herausgegeben.

Bei einem Einbruch in die Kunsthalle von Rotterdam sind sieben Meisterwerke von unschätzbarem Wert gestohlen worden, darunter Gemälde von Pablo Picasso, Henri Matisse, Claude Monet und Paul Gauguin. Inzwischen hat die Polizei Fahndungsfotos der kostbaren Stücke herausgegeben.

"Tête d'Arlequin" von Picasso

Auf der Abbildung ist das Werk Tête d'Arlequin von Picasso zu sehen. Das 1971 entstandene Gemälde gehört zum Spätwerk des Künstlers, der zwei Jahre später starb. Die Abbildungen von Harlekinen, Jünglingen und Greisen stellten verschlüsselte Selbstbildnisse Picassos dar, ein Jahr später schuf er unter anderem mit Der junge Maler ein direktes Bildnis seiner selbst.

Zusammen mit sechs weiteren Werken ist Tête d'Arlequin in der Nacht zum 16. Oktober aus der Kunsthalle in Rotterdam gestohlen worden. Seitdem fehlt von den Meisterwerken und den Tätern jede Spur. Immerhin: Bislang seien 15 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, darunter vier "sehr brauchbare", teilte die niederländische Polizei mit.

17. Oktober 2012, 14:362012-10-17 14:36:53 © Süddeutsche.de/AFP/dpa/vks/ihe