KunstAmbitioniert, arrogant und angstfrei

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Paula Modersohn-Becker: Mädchenkopf, ca. 1905, Öl auf Leinwand.
Paula Modersohn-Becker: Mädchenkopf, ca. 1905, Öl auf Leinwand. Städel Museum, Frankfurt am Main

Das Leben der Malerin Paula Modersohn-Becker zeigt, was die Welt verliert, wenn sie Frauen ausgrenzt. Zum 150. Geburtstag der Ausnahmekünstlerin erinnern gleich mehrere Ausstellungen daran.

Von Till Briegleb

Dass Paula Modersohn-Becker Ende des 19. Jahrhunderts Malerin werden konnte, hatte sie drei besonderen Charaktereigenschaften zu verdanken. Die gebildete Tochter aus großbürgerlichem Haus war äußerst ambitioniert, herrschaftlich arrogant und relativ angstfrei. Schon als junge Frau stellt die Tochter eines Eisenbahningenieurs in Bremen klar, dass ihr Lebensziel nicht die standesgemäße Ehe sei. „Ich habe den festen Willen und Wunsch, etwas aus mir zu machen, was das Sonnenlicht nicht zu scheuen braucht“, klärte sie ihr Umfeld auf.

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