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Kunst:Durchleuchtet

An der Schnittstelle zwischen Erotik und Feminismus: die Künstlerin Anne-Mie van Kerckhoven, hier ihre Arbeit "Savoir, Oser, Vouloir, Se Taire".

(Foto: AMVK / Courtesy of the artist and Zeno X Gallery, Antwerp)

Die Ausstellung "Serving Compressed Energy with Vacuum" im Münchner Kunstverein erstellt eine Art Röntgenbild der Arbeit von Anne-Mie van Kerckhoven

Von Evelyn Vogel

Dass Chris Fitzpatrick, der neue Direktor des Münchner Kunstvereins, eine etwas andere Handschrift haben würde, als sein Vorgänger Bart van der Heide, hatte sich bereits angedeutet, als er bei seinem Amtsantritt von seinem Programm schwärmte. Was er nun in seiner ersten Schau präsentiert, ist schon auf den ersten Blick anders. Denn sie ist so dicht gehängt, die Räume am Hofgarten sind so übervoll, wie man sie unter Van der Heide nur bei den jährlichen Jahresgaben erlebte. Und während sein holländischer Vorgänger die Künstler gern mit dem Raum arbeiten ließ und oft bis kurz vor Ausstellungseröffnung selbst nicht wusste, was ihn erwartete, startet der Amerikaner mit einer sehr sorgfältig von ihm kuratierten Retrospektive. Wenn das kein Statement ist!

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