Protest gegen die Berlin-Biennale:Dürfen die das?

Lesezeit: 3 min

Protest gegen die Berlin-Biennale: Als der irakische Künstler Sajjad Abbas nach Berlin kam, war er entsetzt. Sein Video "I Can See You" (2013) wurde gleich neben den Bildern aus dem Gefängnis von Abu Ghraib gezeigt.

Als der irakische Künstler Sajjad Abbas nach Berlin kam, war er entsetzt. Sein Video "I Can See You" (2013) wurde gleich neben den Bildern aus dem Gefängnis von Abu Ghraib gezeigt.

(Foto: Sajjad Abbas)

Die Werke irakischer Künstler wurden auf der Berlin-Biennale direkt neben den Folterbildern aus Abu Ghraib ausgestellt. Die nächste Debatte um Diskriminierung in der Kunst ist eröffnet.

Von Jörg Häntzschel

Verwandeln sich schreckliche, obszöne, gewalttätige Bilder automatisch in lehrreiche Dokumente, wenn man sie nur mit guten Absichten ausstellt? Und wer entscheidet, ob man sie zeigen darf? Das sind zwei der Fragen einer Kontroverse, mit der sich die Berlin-Biennale, eine der wichtigsten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst in Deutschland, knapp zwei Monate nach ihrer Eröffnung konfrontiert sieht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Sports fans sitting at bar in pub drinking beer; Leber / Interview / SZ-Magazin /Gesundheit / Lohse
Gesundheit
»Wer regelmäßig zwei oder drei Bier trinkt, kann alkoholkrank sein«
Liz Truss als Boxkämpferin auf einem Wandgemälde in Belfast
Großbritannien
Wie eine Fünfjährige, die gerade gegen eine Tür gelaufen ist
Krieg in der Ukraine
"Es gibt null Argumente, warum man der Ukraine keine Waffen liefern sollte"
Tahdig
Essen und Trinken
Warum Reis das beste Lebensmittel der Welt ist
Unhappy woman looking through the window; schlussmachen
Liebeskummer
Warum auch Schlussmachen sehr weh tut
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB