Anti-KI-ÄsthetikDie Kunst, Algorithmen zu ärgern

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Georgina Rowlands und Anna Hart, zwei der Begründer des Londoner Dazzle Club, mit ihrer Gesichtsbemalung, die Gesichtserkennungssoftware verwirren soll.
Georgina Rowlands und Anna Hart, zwei der Begründer des Londoner Dazzle Club, mit ihrer Gesichtsbemalung, die Gesichtserkennungssoftware verwirren soll. Uncredited/picture alliance / ASSOCIATED PR

Wenn Musiker und Künstler versuchen, die künstliche Intelligenz zu verwirren, um nicht kopiert zu werden, kommt es zu erstaunlichen Ergebnissen. Manches gleicht Manövern der klassischen Moderne.

Von Peter Richter

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Logisch, dass künstliche Intelligenz seit einiger Zeit auch intelligente Künstler beschäftigt. Klar, dass sich Leute, die Bilder, Musik, Design oder Literatur fabrizieren und davon leben wollen, durch KI herausgefordert fühlen. Und kein Wunder, dass sich deswegen jetzt auch Ausstellungen dazu häufen. Besonders aktiven Protagonisten auf dem Gebiet, der Musikerin Holly Herndon etwa oder dem Künstler Trevor Paglen, kann man wie der Igel dem Hasen gerade überall begegnen; eben noch bei „Strange Rules“ im Palazzo Diedo in Venedig, jetzt auch bei „The World Through AI“ in der Schirn in Frankfurt.

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