Kulturpolitik„Ein erhebliches Risiko für Korruption und Misswirtschaft“

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Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson wird in den kommenden Monaten viel Arbeit in ihre eigene Jobsicherheit stecken müssen.
Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson wird in den kommenden Monaten viel Arbeit in ihre eigene Jobsicherheit stecken müssen. Jens Kalaene/dpa

Mitarbeiter mit Neonazi-Vergangenheit, Zuwendungen für Menschen, die Hass verbreiten: Der Fördergeldskandal bringt Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson in Erklärungsnot. Kaum denkbar, dass sie nach den Wahlen im Herbst noch im Amt ist.

Von Peter Laudenbach

Das muss man wohl eine Retourkutsche nennen. Die Berliner Landesregierung aus CDU und SPD will das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) deutlich beschneiden. Schon in der kommenden Woche soll das Abgeordnetenhaus die entsprechende Gesetzesänderung verabschieden. Die Beschlussvorlage des Senats liegt der SZ vor. Das IFG dient der Transparenz staatlichen Handelns. Es verpflichtet Behörden, ihren internen Schriftverkehr zu Sachverhalten von öffentlichem Interesse zugänglich zu machen, wenn interessierte Bürger das verlangen.

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