SprachkritikKulturschaffende: Schafft euch ab!

Lesezeit: 4 Min.

Collage: sted/SZ, Scan: Wikipedia 2016

Ein Begriff aus dem Wörterbuch des Nationalsozialismus wird immer populärer als Selbstbezeichnung von Künstlern und Medienmenschen. Warum stört das keinen?

Essay von Claudius Seidl

Seit ein paar Jahren, so kommt es einem beim Lesen, Hören, Fernsehen vor, ist die Artenvielfalt im Kulturbetrieb rapide zurückgegangen – wo man früher, wenn man dessen Bewohner beschreiben wollte, von Autorinnen und Künstlern sprach, von Regisseurinnen, Schauspielern, Dichtern und Agentinnen, da reicht heute ein einziges Wort. Sie sind alle Kulturschaffende, von dem Moment an jedenfalls, da sie ihre Schreibzimmer, Probebühnen oder Ateliers verlassen. Um dem Rest des Volkes endlich mal ihre Meinung zu sagen.

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