Nach einer langen Reise erinnern wir uns besonders gut an die letzten Tage, die letzten Nächte. Von manchen Wohnungen bleibt der Tag des Auszugs im Gedächtnis, und in der romantischen Literatur gibt es einen Kult um den Abschied. Aber wie gelingt der Abschied von einer Pandemie? Wie kommt man in das Leben danach, ohne die Schrecken und die Lehren davor zu vergessen? Ohne zu verharmlosen und zu verdrängen, was das Leben von so vielen so lange geprägt hat, aber auch ohne in Angst und Niedergeschlagenheit zu verharren? Wie findet man dennoch einen Ausgang ins Offene, wo man andererseits um die Unberechenbarkeit dieses Virus weiß? Es ist ausgerechnet die Bundesregierung, die oft gescholtene große Koalition, die so etwas nun versucht.
Corona-KulturhilfePlan für das Ende der Einsamkeit
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Der Bund unterstützt die Veranstaltungsbranche mit 2,5 Milliarden Euro. Damit ergibt sich eine Kulturhilfssumme, die weltweit einmalig sein dürfte. Wie genau wird das Geld verteilt?
Von Nils Minkmar
