Rias-Bericht„Ihr sollt euch nirgends sicher fühlen“

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Der Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025“ ist am Mittwoch in Berlin vorgestellt worden.
Der Jahresbericht „Antisemitische Vorfälle in Deutschland 2025“ ist am Mittwoch in Berlin vorgestellt worden. Christoph Soeder/dpa

Seit Oktober 2022 hat sich die Zahl der Übergriffe auf Juden in Deutschland verdreifacht. Für 2025 dokumentieren die Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus knapp 160 Fälle – allein im Kulturbetrieb. An der Erhebung gibt es aber auch Kritik.

Von Peter Laudenbach

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Eine Meldung der vergangenen Tage: Das Kölner Comedia-Theater hat eine im Rahmen der Phil.Cologne geplante Lesung der jüdischen Autorin Mirna Funk in seinen Räumlichkeiten abgesagt. Das Theater begründet seine Entscheidung mit angeblich „pauschalisierenden“ Äußerungen Funks, die „aus Sicht der Hausleitung bestimmten Menschengruppen gegenüber diskriminierend“ seien. Die Lesung musste in einem Ausweichquartier stattfinden. Ob die Phil.Cologne nach dieser abrupten Absage auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Theater verzichten wird, ist nicht bekannt.

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:„Wer soll diese Begründung bitte glauben?“

Die Bayreuther Festspiele planten zu ihrem 150. Geburtstag eine Gedenkveranstaltung samt Rede von Michel Friedman zum Thema Wagner und Antisemitismus. Nun wurde der Termin abgesagt – und man fragt sich: Was ist da passiert?

SZ PlusVon Moritz Baumstieger

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