DebatteRückt mal zusammen, liebe Studenten

Lesezeit: 5 Min.

In Ruhe arbeiten kann in Bibliotheken mittlerweile zur Herausforderung werden.
In Ruhe arbeiten kann in Bibliotheken mittlerweile zur Herausforderung werden. IMAGO/Veam

Viele Kulturbauten müssen saniert werden, es gibt aber nur wenig Geld. Städteplaner beschäftigt deshalb die Frage: Sollen alle Orte für alle zugänglich sein oder soll es für alle Gruppen und Bedürfnisse einen passenden Ort geben?

Essay von Helmut Mauró

SZ bei Google bevorzugen

Das hat man aus eigenen Unizeiten doch etwas anders in Erinnerung: Wenn man heute eine akademische Bibliothek betritt, wie etwa die Bayerische Staatsbibliothek, kommt man nicht mehr in einen geschützten Ruheraum, in dem man konzentriert arbeiten kann, sondern in einen sogenannten „Dritten Ort“ (siehe Text nebenan), wie ihn der US-amerikanische Soziologe Ray Oldenburg als Begegnungsraum für alle jenseits von Wohnung und Arbeitsstätte beschrieb. Das klingt sehr sozial und zeitgemäß, schafft sicher eine tolle Stimmung des Miteinanders und ermöglicht inspirierende Gespräche. Hat aber einen Haken: In Ruhe arbeiten kann man dort kaum noch.

Zur SZ-Startseite

Kulturpolitik
:Haste mal ’n Euro?

Der Kulturetat des Bundes ist auf einem Höchststand – und trotzdem kämpft die freie Szene ums Überleben. Könnte man sich nicht ein Beispiel an Irland nehmen und ein Grundeinkommen für freischaffende Künstler einführen?

SZ PlusVon Nina Schieben

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: