KulturFördermittel in Millionenhöhe für neues Naturkundemuseum

Im ehemaligen „Bowlingtreff“ am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz soll das neue Leipziger Naturkundemuseum entstehen.
Im ehemaligen „Bowlingtreff“ am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz soll das neue Leipziger Naturkundemuseum entstehen. David Hammersen/dpa

Ein weiterer Meilenstein für das neue Leipziger Naturkundemuseum: Durch weitere Fördergelder sollen am Wilhelm-Leuschner-Platz Ausstellungsflächen von über 3.500 Quadratmetern entstehen.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Leipzig (dpa/sn) - Der Umbau des denkmalgeschützten Oktagons zum neuen Naturkundemuseum am Leipziger Wilhelm-Leuschner-Platz ist weiter vorangetrieben worden. Der sächsische Staatssekretär für Infrastruktur Sören Trillenberg überreichte in dem baufälligen Oktagon einen Fördermittelbescheid über 59,5 Millionen Euro an die Leipziger Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke und den Museumsdirektor Ronny Maik Leder.

„Mit der Sanierung dieses bedeutenden Denkmals investieren wir nicht nur in den Erhalt unseres kulturellen Erbes, sondern auch in die Zukunft unserer Region“, sagte Trillenberg laut Pressemitteilung. 

Staatssekretär Sören Trillenberg überreichte den Fördermittelbescheid von über 59,5 Millionen Euro.
Staatssekretär Sören Trillenberg überreichte den Fördermittelbescheid von über 59,5 Millionen Euro. David Hammersen/dpa

Das Fördergeld stammt aus dem Investitionsgesetz Kohleregion des Bundes. Für die Entkernung des Gebäudes hatte die Stadt Leipzig bereits 2024 Fördergelder aus diesem Investitionstopf erhalten.

Unterirdische Ausstellungsflächen geplant

Das Oktagon am Wilhelm-Leuschner-Platz wird bereits seit mehr als einem Jahr kernsaniert. Der Umbau zum Naturkundemuseum steht jedoch noch in der Anfangsphase. Sowohl die unterirdische „Westhalle“ als auch die „Osthalle“ sollen zu Ausstellungsräumen umgestaltet werden. Das baufällige Oktagon wird die Empfangshalle des Museums. 

In der unterirdischen „Westhalle“ befinden sich noch die maroden Bowlingbahnen aus vergangenen Tagen.
In der unterirdischen „Westhalle“ befinden sich noch die maroden Bowlingbahnen aus vergangenen Tagen. David Hammersen/dpa

Das Gebäude reicht über vier Etagen mehr als 15 Meter in die Tiefe. Wo sich heute noch marode Bowlingbahnen befinden, sollen in Zukunft Ausstellungsflächen von über 3.500 Quadratmetern entstehen. Der Umbau soll im Jahr 2029 abgeschlossen sein.

© dpa-infocom, dpa:260115-930-549216/1

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