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Kultur - Emden:Kultureinrichtungen in Niedersachsen bekommen Geld vom Bund

Berlin/Hannover (dpa/lni) - Mehrere niedersächsische Kultureinrichtungen dürfen sich über finanzielle Förderung vom Bund freuen - teils in Millionenhöhe. Der Bundestag bewilligte am Donnerstag in einer Haushaltssitzung etwa Gelder für die Kunsthalle Emden, die Gandersheimer Domfestspiele, die Kunststätte Bossard in Jesteburg und das Deutsche Zentrum für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Musiktechnik in Hannover. Dies teilten Abgeordnete aus den jeweiligen Wahlkreisen mit.

In die Modernisierung, Sanierung und Erneuerung der Kunsthalle Emden fließen demnach allein rund 15 Millionen Euro. Die Bundesmittel könnten dazu beitragen, die Kunsthalle für die Zukunft aufzustellen und noch mehr zum kulturellen Aushängeschild einer Region zu machen, sagte Johann Saathoff (SPD). Gitta Connemann (CDU) sprach von einem Leuchtturm für die Region, der ein außergewöhnliches staatliches Engagement rechtfertige. Beide Politiker sicherten zu, sich für die zwingend erforderliche Kofinanzierung einsetzen zu wollen. Auch das Landesmuseum für Natur und Mensch in Oldenburg erhält 4,5 Millionen Euro Zuschuss für die Sanierung und Erweiterung, wie Stephan Albani (CDU) mitteilte.

Die Mittel für die Gandersheimer Domfestspiele sollen ab dem kommenden Jahr um nahezu 50 Prozent steigen. Bis einschließlich 2024 werden die jährlichen Bundesfördergelder von rund 50 000 Euro auf 74 000 Euro pro Jahr erhöht, heißt es in einer Mitteilung von Koalitionsabgeordneten. Rund 5,4 Millionen Euro sollen in ein Projekt der Kunststätte Bossard fließen, in deren Zentrum laut der Abgeordneten Svenja Stadler (SPD) der Bau einer Kunsthalle für die Lüneburger Heide steht.

Zudem berichtete Ulla Ihnen (FPD), dass der Bund das Deutsche Zentrum für die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Musiktechnik in Hannover über die kommenden Jahre mit bis zu einer Million Euro unterstützt.

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