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Kultur - Bochum:Ruhrtriennale startet mit Arbeit von Christoph Marthaler

Bochum (dpa/lnw) - Mit einer Inszenierung des Regisseurs Christoph Marthaler beginnt heute in Bochum die Ruhrtriennale. Das experimentelle Festival hat für das Stück "Nach den letzten Tagen. Ein Spätabend" einen ungewöhnlichen Spielort gefunden: das Audimax der Ruhr-Universität Bochum. Die Ruhrtriennale dauert bis zum 29. September. In dieser Zeit werden aus Schauspiel, Tanz, Musiktheater, Konzert und Kunst insgesamt 35 Produktionen und Projekte gezeigt, davon sind 14 Ur- und Erstaufführungen.

Markenzeichen sind die ungewöhnlichen Spielorte, die historischen Industriebauten des Reviers. Sie liegen in Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck. Der Etat des rund fünfwöchigen Festivals der Künste beträgt stattliche 13,7 Millionen Euro. Davon zahlt das Land Nordrhein-Westfalen 12,6 Millionen Euro. Die künstlerische Leitung hat Stefanie Carp.