Künstliche IntelligenzSorry, das ist Menschensache

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Bevor man die KI über Kunst schreiben lässt, kann man es auch lassen.
Bevor man die KI über Kunst schreiben lässt, kann man es auch lassen. Collage: Florian Gmach; Bilder: shutterstock

Dem Schreiben und Nachdenken über Kunst, also über das Menschsein an sich, hat eine künstliche Intelligenz nichts hinzuzufügen. Ein Plädoyer fürs eigenhändige Weiterschreiben.

Von Kathleen Hildebrand

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Neulich, an einem Samstagabend. Die Kinder fetzen durchs Wohnzimmer, sie sind laut und bettreif. Sie müssen Zähne putzen, vorgelesen bekommen. Jemand muss den Tisch abräumen und die fiesesten kleinen Legosteine von den Trampelpfaden durchs Chaos klauben. Da macht das Handy plötzlich unbeteiligt „Möp“. Eine bekannte deutsche Schauspielerin ist gestorben, und in dem Haushalt, in dem diese Szene spielt, heißt das: Vielleicht muss ich jetzt spontan einen Nachruf schreiben. Zu allem Überfluss sind auch noch Gäste da und einer, der von Beruf Informatiker ist, sagt: „Warum machst du’s nicht mit KI?“

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Journalismus
:Quatsch vom Chef

Mathias Döpfner vom Axel-Springer-Konzern hat einen KI-generierten Kommentar in der „Welt“ veröffentlicht. Ein „Schelmenstreich“ sei das, meint ein Sprecher. Tatsächlich ist es eine Absage an einen Journalismus, der auf eigenem Denken aufbaut.

SZ PlusVon Stefan Niggemeier

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