Der isländisch-deutsche Autor Kristof Magnusson hat es mit einem spezifischen Erzählkonzept zu einiger Bekanntheit gebracht: In jedem seiner Bücher versetzt er sich kenntnisreich und humorvoll in ein besonderes Milieu hinein. Sein Roman „Das war ich nicht“ von 2010 spielte im Bankensektor, sein „Arztroman“ von 2014 im Gesundheitswesen, „Ein Mann der Kunst“ war 2020 eine sanfte Kunstmarktsatire. Sein neuer Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ spielt nun in der Welt der Geheimdienste, und wieder verlagert Magnusson das Geschehen von einer thematisch-abstrakten auf eine persönliche Ebene.
LiteraturWie wär’s mit einem Atomsprengkopf?
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Kristof Magnussons Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ ist eine heitere Geheimagenten-Komödie kurz nach Ende der Sowjetunion.
Von Florian Kaindl
