LiteraturWie wär’s mit einem Atomsprengkopf?

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Durchhalteparolen in Moskau im Jahr 1989. Damals schwankten die Sowjetunion und der Kommunismus aber schon heftig.
Durchhalteparolen in Moskau im Jahr 1989. Damals schwankten die Sowjetunion und der Kommunismus aber schon heftig. Sepp Spiegl, Imago

Kristof Magnussons Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ ist eine heitere Geheimagenten-Komödie kurz nach Ende der Sowjetunion.

Von Florian Kaindl

Der isländisch-deutsche Autor Kristof Magnusson hat es mit einem spezifischen Erzählkonzept zu einiger Bekanntheit gebracht: In jedem seiner Bücher versetzt er sich kenntnisreich und humorvoll in ein besonderes Milieu hinein. Sein Roman „Das war ich nicht“ von 2010 spielte im Bankensektor, sein „Arztroman“ von 2014 im Gesundheitswesen, „Ein Mann der Kunst“ war 2020 eine sanfte Kunstmarktsatire. Sein neuer Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ spielt nun in der Welt der Geheimdienste, und wieder verlagert Magnusson das Geschehen von einer thematisch-abstrakten auf eine persönliche Ebene.

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Nachruf
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Cees Nooteboom ist in all seinen Büchern viel unterwegs gewesen – mit Schwermut und Leichtigkeit erzählte der niederländische Schriftsteller davon, dass man weder in der Fremde noch in der Heimat jemals wirklich ankommen kann. Nun ist er mit 92 Jahren gestorben.

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